Herren 1: Eine weitere Auswärtsniederlage

In einem schwierigen Spiel unterlag der TV Uster gegen Jona 3:1. Die stark spielenden Joner dominierten vor eigenen Reihen über weite Teile der Partie.

"Voll Block!", lautete die Devise von Trainer Njock. Leider konnte diese kaum umgesetzt werden und so blieben Usters Volleyballer gleich selbst des Öfteren am Block der Joner hängen.

Im ersten Satz hatten die Ustermer noch die Gunst des Volleyballgotts auf ihrer Seite. Sie triumphierten im hart umkämpften ersten Durchgang mit 26:24.

Im zweiten Satz zeichnete sich der bevorstehende Leistungsabfall der Ustermer ab. Während Jona immer stärker spielte und dem TV Uster den Spielaufbau mit starken Services unmöglich machte, sank der Kampfgeist der Ustermer zusehends. Der TSV Jona gewann den zweiten Durchgang mit 25:20.

Die Sätze drei und vier gehörten klar den Joner. Diese dominierten nach Belieben und setzten Dynamik und Präzision in harte Smashes und starke Services um. Uster konnte dem grossen Druck der Gegner nicht standhalten und unterlag entsprechend 25:19 und 25:16.

Wie erwartet triumphierten die Konkurrenten aus Klettgau und überholten den TV Uster in der Tabelle. Auf dem vierten Tabellenplatz stehend, beginnen nun die Vorbereitungen auf das Zürcher Oberländer Derby gegen Wetzikon.

Telegramm:
TSV Jona - TV Uster Volleyball 3:1 (24:26, 25:20, 25:19, 25:16)
Sportanlage Sand. - 40 Zuschauer. - SR M. Krättli / M. Danuser.
- Spieldauer: 75 Minuten.
Chur: R. Oliveras (Libero), N. Beeler, L. Beeler, J. Roos, R. Licka, V. Causi, L. Rordorf, S. Erhat, M. Huser, G. Riedi, P. Braun, R. Schmid, M. Sutter. Trainer: U. Winteler
Uster: U. Kessler, S. Egloff, D. Kaufmann, K. Maring, U. Ackermann (Libero), G. Dürler,
R. Stefanutti, J. Metzger, D. Frehner, F. Tschuck. Trainer: F. Njock.


Herren 1: Klarer Sieg gegen den Leader

Nach drei Niederlagen in Serie, unter anderem gegen die ehemaligen Tabellenletzten aus Chur, traten Usters Volleyballer gegen den Leader Volley Amriswil an. In Anbetracht des Formtiefs der Ustermer war das Team aus dem Thurgau klarer Favorit. Doch einmal mehr stellten die Oberländer ihr Flair für die Rolle des Aussenseiters unter Beweis und deklassierten den Leader vor heimischem Publikum 3:0.

„Ich erwarte von euch absolute Konzentration“, war die unmissverständliche Forderung von Trainer Franck Njock. Dieses simple Erfolgsrezept verfehlte seine Wirkung keineswegs. Sämtliche Spieler legten ihren Fokus vollumfänglich auf die bevorstehende Herausforderung.
Das Kräftemessen der beiden Teams schlug sich zu Beginn des ersten Satzes in eine hart umkämpfte Punkterally nieder. Nachdem das Niveau bei Weitem noch nicht auf dem Höchststand gelegen hatte, konnte der TV Uster zur Mitte des Satzes, hauptsächlich dank starken Services von Dominik Kaufmann und Felix Tschuck einen passablen Vorsprung herausspielen. Zum Schluss des Satzes lautete das eindeutige Resultat 25:15 für Uster.
Der zweite Durchgang war wiederum hart umkämpft, jedoch gelang es Uster dieses Mal nicht, sich frühzeitig abzusetzen. Somit musste die Schlussphase des Satzes die Entscheidung bringen. Dank einer starken Blockarbeit der Mittenangreifer und einem brillant agierendem Felix Tschuck auf der Passposition konnten die Ustermer den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.
Nun war es an der Zeit für die Gegenreaktion des Leaders. Nach mehreren miserablen Abnahmen auf Seite der Ustermer, war Amriswil schnell mit 11:4 im Vorsprung, was im Volleyball auf diesem Niveau mit hoher Wahrscheinlichkeit den Satzgewinn bedeutet. Dessen waren sich wohl auch die Thurgauer bewusst, doch wussten diese nicht um den Kampfgeist der Ustermer. Diese hatten den soeben entdeckt und kämpften sich mit Volleyball vom Feinsten zurück an den Gegner. Jeder einzelne Ball wurde mit höchstem Einsatz zurück in die Feldhälfte des Gegners befördert, bis der Spielstand bei 20:20 wieder ausgeglichen war. Die Routiniers aus Amriswil waren gebrochen und Uster liess sich den Sieg nicht mehr nehmen. 25:22 endete die Aufholjagt zu Gunsten der Heimmannschaft.

Trainer Njock, der nach den letzten Spielen unzufrieden über die Resultate seiner Mannschaft war, dürfte nun auch wieder besser schlafen. Sein Fazit zur Partie: „Ich bin stolz auf diese Leistung!“.

Telegramm:
TV Uster Volleyball – Volley Amriswil III 3:0 (25:15, 25:23, 25:22)
Oberuster. - 60 Zuschauer. - SR B. Sorejs / M. Croket
- Spieldauer: 65 Minuten.
Uster: U. Kessler, S. Egloff, D. Kaufmann, I. Fischer, K. Maring, U. Ackermann (Libero), G. Dürler, R. Stefanutti, J. Metzger, D. Frehner, F. Tschuck. Trainer: F. Njock
Amriswil: B. Zeller, M. Gscheidle, R. Krapf, L. Zürcher, E. Schläpfer, P. Krattiger, P. Baumann, M. Kriech, M. Baumann, M. Fässler (Libero). Trainer: B. Zeller


Herren 1: Negativ-Serie hält an

Usters Volleyballer traten am Wochenende auswärts gegen Chur an. In einem schwierigen Spiel strichen die Ustermer die bereits vierte Niederlage im fünften Spiel der Rückrunde ein. Die Churer reüssierten 3:1.

Dass die Ustermer nur schlecht mit der Favoritenrolle zurechtkommen ist unlängst kein Geheimnis mehr. Doch dem Gegner Punkte zu schenken war bisher nicht an der Tagesordnung - die Absenz von Trainer Franck Njock schien Uster zusätzlich Mühe zu bereiten.
Einmal mehr erwischte die Gastmannschaft einen miserablen Start in die Partie. Bereits nach wenigen gespielten Bällen lag der TV Uster mit mehreren Punkten im Rückstand. Die Churer vermochten diesen Vorsprung zu verteidigen und gewannen den ersten Satz mit 25:22.
Der zweite Durchgang verlief zu Gunsten der Zürcher. Da diese endlich zeigten, wozu sie fähig sind hatte der VBC Chur das Nachsehen. Uster gewann klar mit 25:17.
Nun sollte der dritte Satz das Fundament für den weiteren Spielverlauf legen. Beide Mannschaften spielten auf ähnlichem Niveau. Während die Churer teils mangelnde Technik mit grossem Kämpferherz wettmachten, konnte sich keines der Teams einen Vorsprung erspielen. Zum Schluss des Satzes lagen sämtliche Nerven blank und so war es kaum überraschend dass Usters Sorgenkind, die Abnahmeschwäche, die Punkterally zu Gunsten der Churer entschied. Nach mehreren vermasselten Serviceabnahmen verlor Uster den Krimi mit 29:31.
Im Anschluss an diesen ärgerlichen Satzverlust schien der Siegeswille der Ustermer gebrochen. Wiederum verhinderten schlechte Abnahmen einen sauberen Spielaufbau und die beiden starken Mittelangreifer Gabriel Dürler und Jonas Metzger konnten entsprechend nicht eingesetzt werden. Dies erschwerte auch den Aussenangreifern ihre Arbeit und der VBC Chur dominierte vor heimischem Publikum nach Belieben. Vernichtend schlugen die Bündner ihre Gegner mit 25:15.

Während der Ligaerhalt zwar schon seit Langem feststeht, rückt das Saisonziel der Ustermer weiter in die Ferne. Die beiden begehrten Playoff-Plätze sind kaum mehr erreichbar.
Trotzdem darf man auf das nächste Spiel gespannt sein, denn der TV Uster empfängt den Leader aus Amriswil. Die ungeliebte Favoritenrolle darf für einmal abgegeben werden.